Martin's Blog, MY little blog

Ein paar Bilder / A few pics

Posted on Thursday, July 22nd, 2010 at 17:05 in Uncategorized by Martin

Hier mal ein paar Bilder zusammengestellt..
Sonnenuntergang: Arbeitsbeginn
Ein Kern: Darum sind wir hier
Sonnenaufgang: Das Ende unserer Schicht
Die Ankerplattform, die nach ihrem Ausreißerdasein wieder zurückgebracht wird
Das Heben eines der Anker
Der Selcukenfriedhof

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I have put together a few pictures:
Sunset: The beginning of my shift
A sediment core: Thats what we are here for
Sunraise: The end of the shift
The anchroing platform being tugged back into the harbour
The raise of an anchor
A selcuk graveyard

Update

Posted on Monday, July 19th, 2010 at 08:30 in Fieldwork, Paleovan by Martin

Alles läuft wieder. Wir haben die Plattform nahe dem Acdamar lokalisieren können und sie wird in diesem Moment nach Ahlat zurückgeschleppt – sie hat zwischen dem losreissen und dem wiedergefunden werden eine Strecke von rund 60km zurückgelegt.

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Everything is back on-line. We got a location for the anchoring barge and are retrieving it this very moment. It was found near the Acdamar which is roughly 60km away.

Lange Tage / Long days

Posted on Sunday, July 18th, 2010 at 14:27 in Uncategorized by Martin

Der letzte Eintrag ist nun schon etwas älter und hier versuche ich einfach mal die letzten tage zusammenzufassen.
Nachdem wir endlich das Problem mit dem Bohrschlamm in die Hände bekommen haben (Durch Frischwasserlieferungen zur Plattform)  lief alles recht gut. Wirr erreichten bis gestern eine Tiefe von 141m (unterhalb des Seebodens) und sind damit nur knapp unterhalb unserer Erwartungen geblieben. Bis gestern habe ich auch öfters für Deniz übernommen, der mit den Geophysikern angefangen hat alles für das Downhole Logging fertig zu machen – eine technik mit der man viele wichtige Messungen im Bohrloch selbst unternehmen kann… von daher war ich die letzte Woche über immer in der Tagschicht, war auch einmal sehr interessant. Des weiteren habe ich versucht Fotos von der Unterseite der Plattform zu machen, leider hat meine gute alte Intova entgültig ihre Haltbarkeit überschritten und ist damit nicht mehr zu gebrauchen.. wird zeit für eine neue Unterwasserkamera..
Jetzt mal zur neueren geschichte. Gestern Morgen sah soweit alles noch gut aus, aber als wir schiessen wollten, also den Piston Corer tiefer ins Sediment drücken wollten, gab es ein kleines.. nunja, Erdbeben an Bord der plattform. unser erster gedanke war, dass wir vom Versorgungsschiff gerammt wurden, was nicht wirklich unwahrscheinlich gewesen wäre – also haben wir uns nix mehr dabei gedacht.. Aber als das Tool hochkam sah man recht schnell, dass es leer war, es war nicht nur kein Sediment im innern – alle innereien fehlten ebenfalls. Das Tool hat den Liner, also die Röhre, womit das Sediment gefangen wird, in das Sediment geschossen und dort ist es stecken geblieben. Das Erdbeben, das wir erlebt haben war nichts anderes als der Versuch der Seilwinde das Tool herauszuziehen und das plötzliche brechen der Innereien..
Das Tool war damit, wie auch das Bohrloch verloren. Zum Glück wollten wir an dem Tag eh die Geophysiker heranlassen, also hatten die damit etwas mehr Zeit als eigentlich erwartet – und die würden sie auch brauchen……
Nach der Übergabe wurde ich am Land beauftrage die Ankerkoordinaten der nächsten Site mit Doug abzufahren und tat dies auch… leider mit sehr schlechten Nachrichten. Bereits bei Punkt 1 (von 4) angekommen mussten wir feststellen, dass die Boje weg war.. nirgends zu sehen und auch vom Radar nichts zu vermelden.. also fuhren wir nach einigen Minuten zum 2. Ankerpunkt – auch hier war nichts zu finden. Nach einigen Minuten des herumfahrens haben wir dann eine herrenlos schwimmende Boje gefunden.. die Stahlseile waren gerissen. bei den nächsten beiden Ankerpunkten gab es auch kein Glück und so war nur noch zu schauen, ob die Ankerplattform noch da wäre – auch sie war weg. Wie man sich vorstellen kann ist eine Verankerung sehr sehr wichtig und ohne diesen Kram werden wir eine ziemliche Verzögerung im Zeitplan haben… Speziell die Ankerplattform ist wichtig, weil sie die einzig sinnvolle Möglichkeit zum Absenken der Anker bietet.. und so wurde eine Art Rettungsaktion gestartet.
Heute morgen sind Flavio und Thomas ausgefahren um das Nördliche Ufer mit dem Wagen abzusuchen, die Dossecc Crew machte das selbe mit dem Schiff und unser hotelier hier hat sogar das militär dazu bekommen mit Booten danach zu suchen.. doch die große Überraschug kommt erst noch: Vor einigen Minuten ist ein Apache über uns hinweg geflogen – es wird auch aus der Luft gesucht… Sollten wir die Plattform bis morgen gefunden haben können wir bald weitermachen, bleibt sie verschollen haben wir ein großes Problem.. aber darüber wird derzeit noch nicht nachgedacht, jedenfalls nicht laut.. denn die Barge ist groß und quasi unsinkbar..
Mal sehen was passieren wird..

Das war es erstmal…. falls sich nochwas tut werde ich darüber schreiben.

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Since i didnt write for a few days i gonna sumarise those days quite fast now. After we got our stuff ready for using Drillingmud the next days went extremely good. We made it down to a depth of 141m below lakefloor and got very nice cores. Up until yesterday i replaced Deniz as he had to work on the Gephysics stuff. So dayshift for me :0D
Now to the most recent..stuff. Yesterday morning we broke a Hydraulic piston corer – the stuff inside the core barrell got stuck in the lake sediments and was unable to be retrieved, so we had to abandon yet again a hole, but as we are ready to move to the next site anyway it was not much of a loss anyway, so we let the geophysicists take over.
After we got replaced by them i was asked to check the 4 anchoring places for Site 2 – and so i went with Doug to the anchoring positions and we already didnt find the first boye and continued to place 2. There we didnt find anything either but kept searching. In a distance of roughly 2 km away… It was ripped off the anchoring tow and hence the anchor was gone.. as weere the other ones we looked for.. The last thing to do was to look for the anchoring barge… which was gone too…
This is some severe problem to the operation as we have no safe method anymore to deploy new anchors, not to speak of the timeloss we have now.. but at least this whole thing started a big search campaign. our PIs began a search today morning by car and the DOSSECC guys went by ship along the shoreline. Then our Hotel Manager was even able to inform the coast guard as well as the military and as we saw a fast boat being detached from the harbor we hard the humming of a helicopter just to stay there stunned by the image of an Apache right above us, obviously looking for the barge as it was flying close to the shoreline in a height of less tha n 50m….. stunning..
Lets just cross fingers we will find the Barge at least… if not.. well, there are plenty of other solutions!

If something changes i will do an update!

Gute und schlechte Nachrichten / Good news and bad news

Posted on Friday, July 9th, 2010 at 12:41 in Paleovan by Martin

Also… der letzte Arbeitstag war vielversprechend, endlich kratzten wir an der 100m Marke herum, die dann auch von der Tagesschicht überschritten wurde: 100,32m (unter dem Seeboden). Dummerweise trafen sie in dieser Tiefe auf eine weitere Tephra, die ihnen das Bohrgerät, wie schon vor einigen Tagen, begraben hat. Entsprechend haben wir gestern nichts anderes zu Tun gehabt, als wieder einmal Däumchen zu drehen währen das Gesamte Bohrgestänge hat gehoben werden müssen. Nach dem Tripout wurde entschieden ein C Loch zu graben und den Bereich zwischen 70m und 100m erneut zu bohren, damit wir dort zumindest parallelkerne haben. Eventuell werden wir in der heutigen Nachtschicht weiter runtergehen, aber das hängt von verschiedenen anderen Faktoren, wie zB dem Drillingmud ab. Drillingmud ist ein Pulver, dass das Wasser dickflüssiger macht, klebriger. Dies wird beim durchspühlen des Bohrgestänges nach aussen gedrückt und verkleistert den Raum um das Gestänge im Loch, damit es nicht weiter kollabieren kann. Leider aber sind die Bedingungen hier am See spezieller als vom Hersteller vorgesehen: Das Drillingmud verkleistert nicht sondern flockt nur aus.. nach einigen Experiment haben wir gestern gesehen, dass Spühli das Problem zwar verringert, aber nicht sinnvoll ist – weder ist die Menge zu bekommen noch könnte man das Umweltamt davon überzeugen sowas zu erlauben…
Also.. heute Abend haben wir evtl auch nochmal eine 100erparty, aber das kann keiner mehr vorraussagen…
Das wäre es fürs erste :0)

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Well, the last day was promising. Finally we were at the 100m line which was then hit by the dayshift with a core at 100.32m. The bad thing was that soon after a Tephra began that once again buried the corer so that we had no other option than to abandon the hole and to start a C hole today. At least this allows us to double the cores from 70m to 100m so that we can get paralel cores. If we get lower depends on the Drillingmud, a pulver that forms a sticky mass to prevent the hole surrounding the corer to cave in.. The mud is not able to form in the water conditions of lake van and so we had some experiments yesterday which showed that washing soap was actually of some help, but we would need extreme amounts… which is unlikely to get or to be allowed to be used….
Anyway, we prepare to hit the 100m again tonight.. but noone can forsee if that happens or when.
Thats it :0)

Update

Posted on Tuesday, July 6th, 2010 at 13:01 in Fieldwork, Paleovan by Martin

In Ordnung, ich habe mich die vergangenen Tage nicht gemeldet, da ich mich an den neuen Tagesrhytmus gewöhnen musste: 18 uhr zur Plattform und um 8 uhr ins Bett… das ist etwas ungewöhnlich.. aber funktioniert.
Nunja, wie waren die ersten Arbeitstage? Durchwachsen. Zu Allererst muss ich erstmal sagen, dass das ganze ziemlich viel Spaß macht und ich auch viel über den Arbeitsablauf und die technik lerne.. insgesamt also ist es eine tolle Erfahrung.

Nunja, was also hatten wir die letzten Tage? Am ersten richtigen Arbeitstag hatten wir vergleichsweise viel Glück mit den Kernen gehabt, wir hatten zwar als allererstes einen implodierten Liner, aber sowas kann passieren, und tat es auch noch öfters. Bei einem implodierten Liner ist das Gewicht des Sediments im Liner beim Aufstieg so hoch, dass er im oberen Bereich, wo das Sediment dank des Unterdrucks (Ähnlich dem Luftbereich in einer Spritze) gehalten wird, dass dieser ganz einfach kollabiert und implodiert. Sowas hatten wir noch einige andere male…
Neben diesem ersten Kern hatten wir recht viel Glück: Interessante weitere Kerne, die eine oder andere kleinere Tephra und eben eine gute zeit zum Arbeiten.
Vorgestern drangen wir in eine Tiefe unterhalb von 50m ein, bekamen aber durch einen riesigen Tephralayer massive probleme, so dass wir statt 3m langen kernen nur noch maximal 90cm lange ziehen konnten.  Es war ein wenig deprimierend, aber noch nichts im Vergleich zu dem was noch kommen wollte; Gestern hatte die Tagschicht noch immer mit der Tephra zu tun, die wir angebohrt hattenund hat es geschafft, dass der Corer im Bohrloch “verschwunden” ist – beim Ausspühlen des Loches ist Sediment in das Loch eingedrungen und hat sich auf dem Corer abgelegt. Deshalb gab es – für uns – verggangene Nacht keine andere Chance als das gesamte Bohrgestänge (~300m) hochzuholen, das Schiff leicht zu versetzen und neu anzufangen.. um etwa 4 Uhr waren wir mit dem Herausziehen fertig und hatten wieder tephra in unserem bis dahin verschwundenen Corer und konnte dann gegen 6 uhr wieder mit dem Abtäufen beginnen. Zur Zeit sollte die Tagcrew die ersten Kerne aus den niedrigegeren Höhen bekommen.. dann wir heute Nacht wieder die Tephra, die wir vorgestern angebohrt hatten. Daumendrücken ist angesagt…

Das wäre es dann mal wieder von mir.. wenn alles klappt werden wir heute wieder brauchbare Sedimente zu Tage fördern.. kommt drauf an, ob das Bentonitgedöns ankommt………wir werden sehen.

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Alright, i havent said a word in the past few days as i had to adjust to my new working schedule and sleeping rythm: 6pm to the barge and at 8am to bed..which is to me quite unusual, but it works.
So, how have been my first few working days? Soso… first of all i have to say that I enjoy the whole experience as there is much to see and much to learn..

So, how have been my last few busy days? At the first day we had quite some luck with the cores as everything went relatively fine except for a core that did implode. Those things can implode if the sediment weight is very high and the part of the liner that keeps the stuff inside just has too much underpressure (imagine a Syringe here).  But except for that it was ok.
The day before yesterday we had  a problem shooting through a tephra layer leaving us cores of a maximum length of 90cm instead of 3m.. the dayshift right after us struggled with this layer as well and partly lost the corer in the drillpipe as due to technical problems sediment got stuck above the corer and so the overshot was unable to grab it again: So our last nights work was just to get up ALL the pipe (roughly 300m in total) to get to the corer and remove it from the assembly and then drill down at a second hole a few meters aside again. At 4am we were done getting the pipes up, at 6am they started to get down again – which means that todays dayshift will now be able to get the first cores again and hopefully we will reach the depths of yesterday this night again.. so crossing fingers is something i need tonight.

So.. thats it again, hope that we get some stuff done today again. So, good bye!

Bevor die Schicht beginnt/ Before everything begins

Posted on Saturday, July 3rd, 2010 at 10:52 in Uncategorized by Martin

Oft genug werde ich in den folgenden Tagen bestimmte Worte nutzen, oder habe sie bereits genutzt… zur verdeutlichung, was ich meine habe ich gerade eben was gezeichnet.. ich hoffe es wird weiterhelfen können.

Often enough i will use certain terms in the upcoming days – or i already used them.. to make sure everyone understands the meaning i have made this small picture. Hope it helps.

Das große Warten/ The wait

Posted on Friday, July 2nd, 2010 at 22:18 in Fieldwork, Paleovan by Martin


Tja, da sitz ich hier im Lab und es ist 23Uhr.. und werde noch einige Stunden länger hier sitzen.. aber vielleicht sollte ich die Geschichte ein wenig früher beginnen.
Gestern wurde organisiert, dass unsere Barge um 6Uhr morgens von einem Schlepper abgeholt werden sollte, der sonst immer die Fähren in Tatvan durch die Gegend schleppt. Also hiess es für mich: Aufstehen um 5 und um 6 am Hafen sitzen. Gesagt getan saß ich um 6 am Hafen, aber kein Schlepper in Sicht… und das auch um 8 noch nicht. Kurz vor 9 ist der Schlepper dann angeschwommen gekommen und daraufhin hat das Manöver begonnen. Es war ein interessanter Anblick die Barge endlich einmal schwimmen zu sehen und man musste sich unweigerlich fragen: WIE das überhaupt ginge. Das Ding ist schwer und besteht schließlich nur aus einigen 20ft Kontainern.. aber egal, es ist einfach ein toller Anblick gewesen.
Gestern wurde auch schonmal verabredet, dass unsere Nachtschicht heute arbeiten würde, also von 18 bis 6, also hiess es für uns Nachtschichtler um 13uhr ‘Gute Nacht’.
Eigentlich eine gute Idee, aber das ganze wurde durch komische Klänge etwas erschwert, die aus den Boxen des Hoteleigenen CD Players im Garten kamen.. Auch dezente Hinweise wie ein Player, den man immer wieder ausschaltete, wenn ein bediensteter ihn anmachte halfen nicht…… hoffentlich ändert sich das noch.
Also, zwei Stunden gedößt war man halbwegs fit um weitermachen zu können und so saßen wir dann mit der Drillcrew am See und warteten auf das Schnellboot um uns abzuholen. Dies zog sich natürlich auch wieder was in die länge, vorallem, da ich inzwischen extrem heiß darauf bin anzufangen.. naja, als das Schiff kam gab es keine Arbeit, dafür aber die Nachricht, dass es Probleme mit den Ankern gäbe. Heute wird es also nichts mit dem Arbeiten, dafür aber kann ich jetzt was wach bleiben und mir so einen besseren Schlafrhytmus antrainieren…

Soviel zum heutigen Tag.

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Well, i am sitting in the lab and it is 11pm – and i gonna stay here for a while longer, but i should begin the story a bit earlier.
It was organised yesterday that a local ferry tug would tug our barge out of the harbour. It was said to be at 6am in the harbour and hence i had to wake up at 5am to go to the harbour. When i was there there was no sign of the tug, and it stayed that way till almost 9am, but when the tug was there it was an astonising sight. It was hard to imagine our Barge to do more than just sitting in the harbour as it is barely more than 6 20ft containers connected to each other – but it seems as if it works as a floating ship.. anyway, it was a great moment for the crew here.
As it was also organised that the nightshift would begin operations today we went to beds at 1pm to sleep for a while, which was easier said than done since the hotel’s sound system was penetrating my ears with some shrill sounds that they call music.. anyway after a few hours of being half asleep and half annoyed i went to the kai to see whats up for us. So i met with the drillcrew and we waited for the shift to begin, yet the boat which should pick us up didnt came… and when it finally came it was giving us a bad notice again: Some anchoring problem, hence our todays shift was cancelled and drilling operation would begin tomorrow…
That way at least i can stay in the lab and try to get my sleeping rythm adjusted to my working rythm..

Thats it for today

Ein weiterer Tag des Wartens/ Yet another day to wait

Posted on Wednesday, June 30th, 2010 at 16:52 in Uncategorized by Martin

Der heutige Tage stand im zeichen der ‘Vorbereitung’.  Um 9 hatten wir uns an der Barge getroffen um eine Sicherheitseinweisung zu erhalten. Dies lief etwas eine Stunde lang und lässt sich knapp zusammenfassen: Wer den Sicherheitsstandards nicht gerecht wird kommt nicht auf die Barge und man muss sich an die No-Go Areas halten.
Danach saß ich fast den gesamten restlichen Tag bis gerade am DIS, dem Drilling Information System. Nach einigen Kinderkrankheiten eines neuen Netzwerkes haben wir es schließlich doch noch zum laufen bekommen und sind jetzt so weit, dass es als ‘fertig und bereit’ eingestuft werden darf.
Ausserdem haben wir so etwas wie unsere Tagesabläufe bekommen- ich werde in den kommenden Tagen Nachtschichten fahren, also von 19Uhr bis 7Uhr. Dies klingt schlimmer als es ist, schließlich habe ich dadurch die Möglichkeit oft den Sonnenaufgang am Vansee zu erleben (~5uhr) und so sicher viele tolle Fotos schießen zu können.
Was bleibt mir heute noch zu sagen? Ich werden den frühen Abend wohl am Wasser verbringen und einigen Kram für die Kartierung vorbereiten und mich langsam auf meinen neuen Tagesablauf einstellen – am 2.7. geht es schließlich endlich los. Mit einem Tag verspätung, da die Befürchtung bestand, dass das gewicht der barge zuviel für das getriebe unseres Schiffes haben könnte und wir daher einen Tug brauchen, der normalerweise die Fähren am Hafen von Tatvan durch die Gegend schleppt.

Eine lustige Geschichte gibt es dann doch noch zu erzählen. Gestern haben wir (endlich) unsere Wohn- und Arbeitserlaubnis bekommen – und ich existiere nicht. irgendwo haben wohl unsere Kopien und Anträge nicht ausgereicht um uns entsprechend zuordnen zu können – mein nachname lautet nun Martin und mein Vorname ist der meines Chefs, wie auch die meisten anderen Angaben von ihm sind. Ausserdem bin ich jetzt Archäologe……..

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This day was a preparationsday. At 9am we have met at the Barge to get some safety advise. This was over in less than an hour and can be sumarised into: Dont go to Nogo areas and wear your protective clothing: if not you stay on land. The other time of the day was used to get the DIS running, touch work, but in the end we did it.
Addiotnally we got our schedule for the coming days – i will be working at night for several days which is better than it sounds since thanks to that i will be able to see the sunraise at lake van quite often and take wonderful pictures.
There is not much more to tell today except that i will use my day today to prepare my mapping campaign while enjoying the gorgeous view on the lake. Later i will begin to start adjusting myself to my new schedule which will start on 2nd of July – so one day late. This happens because our boat might get damaged if it tugs the barge, hence we got a tug that is normally used for the big ferrys at Tatvan.

One last thing to tell is that we finally got our permissions to work and to live in Turkey and that i dont exist. They managed to totally screw up my personal data. We didnt fill out enough forms and didnt give enough copies of our passports to be on the safe side. My last name is now Martin, every other information was copy’n'pasted from my boss.. great ^^

Endlich angekommen/ Finally there

Posted on Tuesday, June 29th, 2010 at 15:29 in Uncategorized by Martin

Nach einiger Zeit habe ich es endlich geschafft: ich bin da… Gut, gestern war ich eigentlich auch schon da, aber zu müde um das wirklich mitzubekommen. Im Moment sitze ich auf dem Balkon und genieße die Aussicht während die sanften Klänge von Iced Earth die Szenarie untermalen. Derzeit gibt es nur wenig zu tun, heute mussten wir im grunde nur das Netzwerk für das DIS vorbereiten und das sollte jetzt einigermaßen funktionieren, was morgen sein wird, weis ich noch nicht, aber sicher gibt es bald richtig Arbeit – kann es schon fast nicht mehr erwarten.
Auch sehr angenehm ist, dass wir jetzt auch Internet auf den Zimmern haben – also von heute an bin ich im Skype erreichbar :0)

Das also zum heutigen Tag. Viele Grüße aus Ahlat!

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After quite some time í finally made  it: Well, basically i was here already yesteday evening, but to tired to realise it. At the very Moment i am sitting on the balcony enjoying the view. Currently there is not much to do but to prepare the DIS network which is on a good way now. I have no idea what tomorrow will be about but surely there will be more work soon, i can barely wait for it to happen.

So.. thats it for today. Bye!

Goodbye Germany

Posted on Friday, June 25th, 2010 at 12:26 in Fieldwork, Paleovan by Martin

This is my final post from the preparation of my field work. Tomorrow night i gonna start my journey to southeastern Anatolia and leave Germany behind. Basically this is just a last test of my Systemof informing almost everyone. I will also begin from this post onwards to make my posts bilingual. Under each post there will be a second part which is basically a translation of the one you are already reading.

So far. Next time we will read us when i am in Van or Ahlat.

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Dies ist mein letztes Post aus meiner Vorbereitungszeit. Morgen Nacht beginnt meine Reise in das Südöstliche Anatolien. Diese Nachricht ist im Grunde nur ein letzter Test, dass auch dieses ganze informationssystem funktioniert. Ausserdem ist dies das erste Post, dass ich auf Deutsch und Englisch schreibe, etwas, was ich von nun an beibehalten werde.

Also, bis zum nächsten mal, dann melde ich mich aus Van oder Ahlat.

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