Martin's Blog, MY little blog

Archive for the ‘Fieldwork’ Category

Bilder von der Kartierung/ Pictures of the mapping

Friday, August 13th, 2010

Hier gibt es nicht viel zu zu sagen… ,0)

Not much to say about these ,0)

Ready to Roll!

Monday, August 9th, 2010

Meine Arbeit in Ahlat ist (vorerst) beendet.. jedenfalls meine Arbeit bei Paleovan ist es für das erste – dementsprechend befinde ich mich nun beim letzten Teil meines Aufenthalts in Anatolien, meiner Diplomkartierung. Hierbei werde ich in Begleitung den See umfahren und Aufschlüsse suchen um damit ein zusammenhängendes geologisches Bild des Vansees zu erstellen..
Mehr dazu morgen!

—-

Now that the drilling cmpaign has ended for me i am now in Van waiting for my mapping campaign to start. For this i will look for outcrops all over the lake Van area in order to build a quite complete picture of the Van areas quarternary geology. But more about that tomorrow!

Update

Monday, July 19th, 2010

Alles läuft wieder. Wir haben die Plattform nahe dem Acdamar lokalisieren können und sie wird in diesem Moment nach Ahlat zurückgeschleppt – sie hat zwischen dem losreissen und dem wiedergefunden werden eine Strecke von rund 60km zurückgelegt.

————–

Everything is back on-line. We got a location for the anchoring barge and are retrieving it this very moment. It was found near the Acdamar which is roughly 60km away.

Update

Tuesday, July 6th, 2010

In Ordnung, ich habe mich die vergangenen Tage nicht gemeldet, da ich mich an den neuen Tagesrhytmus gewöhnen musste: 18 uhr zur Plattform und um 8 uhr ins Bett… das ist etwas ungewöhnlich.. aber funktioniert.
Nunja, wie waren die ersten Arbeitstage? Durchwachsen. Zu Allererst muss ich erstmal sagen, dass das ganze ziemlich viel Spaß macht und ich auch viel über den Arbeitsablauf und die technik lerne.. insgesamt also ist es eine tolle Erfahrung.

Nunja, was also hatten wir die letzten Tage? Am ersten richtigen Arbeitstag hatten wir vergleichsweise viel Glück mit den Kernen gehabt, wir hatten zwar als allererstes einen implodierten Liner, aber sowas kann passieren, und tat es auch noch öfters. Bei einem implodierten Liner ist das Gewicht des Sediments im Liner beim Aufstieg so hoch, dass er im oberen Bereich, wo das Sediment dank des Unterdrucks (Ähnlich dem Luftbereich in einer Spritze) gehalten wird, dass dieser ganz einfach kollabiert und implodiert. Sowas hatten wir noch einige andere male…
Neben diesem ersten Kern hatten wir recht viel Glück: Interessante weitere Kerne, die eine oder andere kleinere Tephra und eben eine gute zeit zum Arbeiten.
Vorgestern drangen wir in eine Tiefe unterhalb von 50m ein, bekamen aber durch einen riesigen Tephralayer massive probleme, so dass wir statt 3m langen kernen nur noch maximal 90cm lange ziehen konnten.  Es war ein wenig deprimierend, aber noch nichts im Vergleich zu dem was noch kommen wollte; Gestern hatte die Tagschicht noch immer mit der Tephra zu tun, die wir angebohrt hattenund hat es geschafft, dass der Corer im Bohrloch “verschwunden” ist – beim Ausspühlen des Loches ist Sediment in das Loch eingedrungen und hat sich auf dem Corer abgelegt. Deshalb gab es – für uns – verggangene Nacht keine andere Chance als das gesamte Bohrgestänge (~300m) hochzuholen, das Schiff leicht zu versetzen und neu anzufangen.. um etwa 4 Uhr waren wir mit dem Herausziehen fertig und hatten wieder tephra in unserem bis dahin verschwundenen Corer und konnte dann gegen 6 uhr wieder mit dem Abtäufen beginnen. Zur Zeit sollte die Tagcrew die ersten Kerne aus den niedrigegeren Höhen bekommen.. dann wir heute Nacht wieder die Tephra, die wir vorgestern angebohrt hatten. Daumendrücken ist angesagt…

Das wäre es dann mal wieder von mir.. wenn alles klappt werden wir heute wieder brauchbare Sedimente zu Tage fördern.. kommt drauf an, ob das Bentonitgedöns ankommt………wir werden sehen.

———————
Alright, i havent said a word in the past few days as i had to adjust to my new working schedule and sleeping rythm: 6pm to the barge and at 8am to bed..which is to me quite unusual, but it works.
So, how have been my first few working days? Soso… first of all i have to say that I enjoy the whole experience as there is much to see and much to learn..

So, how have been my last few busy days? At the first day we had quite some luck with the cores as everything went relatively fine except for a core that did implode. Those things can implode if the sediment weight is very high and the part of the liner that keeps the stuff inside just has too much underpressure (imagine a Syringe here).  But except for that it was ok.
The day before yesterday we had  a problem shooting through a tephra layer leaving us cores of a maximum length of 90cm instead of 3m.. the dayshift right after us struggled with this layer as well and partly lost the corer in the drillpipe as due to technical problems sediment got stuck above the corer and so the overshot was unable to grab it again: So our last nights work was just to get up ALL the pipe (roughly 300m in total) to get to the corer and remove it from the assembly and then drill down at a second hole a few meters aside again. At 4am we were done getting the pipes up, at 6am they started to get down again – which means that todays dayshift will now be able to get the first cores again and hopefully we will reach the depths of yesterday this night again.. so crossing fingers is something i need tonight.

So.. thats it again, hope that we get some stuff done today again. So, good bye!

Das große Warten/ The wait

Friday, July 2nd, 2010


Tja, da sitz ich hier im Lab und es ist 23Uhr.. und werde noch einige Stunden länger hier sitzen.. aber vielleicht sollte ich die Geschichte ein wenig früher beginnen.
Gestern wurde organisiert, dass unsere Barge um 6Uhr morgens von einem Schlepper abgeholt werden sollte, der sonst immer die Fähren in Tatvan durch die Gegend schleppt. Also hiess es für mich: Aufstehen um 5 und um 6 am Hafen sitzen. Gesagt getan saß ich um 6 am Hafen, aber kein Schlepper in Sicht… und das auch um 8 noch nicht. Kurz vor 9 ist der Schlepper dann angeschwommen gekommen und daraufhin hat das Manöver begonnen. Es war ein interessanter Anblick die Barge endlich einmal schwimmen zu sehen und man musste sich unweigerlich fragen: WIE das überhaupt ginge. Das Ding ist schwer und besteht schließlich nur aus einigen 20ft Kontainern.. aber egal, es ist einfach ein toller Anblick gewesen.
Gestern wurde auch schonmal verabredet, dass unsere Nachtschicht heute arbeiten würde, also von 18 bis 6, also hiess es für uns Nachtschichtler um 13uhr ‘Gute Nacht’.
Eigentlich eine gute Idee, aber das ganze wurde durch komische Klänge etwas erschwert, die aus den Boxen des Hoteleigenen CD Players im Garten kamen.. Auch dezente Hinweise wie ein Player, den man immer wieder ausschaltete, wenn ein bediensteter ihn anmachte halfen nicht…… hoffentlich ändert sich das noch.
Also, zwei Stunden gedößt war man halbwegs fit um weitermachen zu können und so saßen wir dann mit der Drillcrew am See und warteten auf das Schnellboot um uns abzuholen. Dies zog sich natürlich auch wieder was in die länge, vorallem, da ich inzwischen extrem heiß darauf bin anzufangen.. naja, als das Schiff kam gab es keine Arbeit, dafür aber die Nachricht, dass es Probleme mit den Ankern gäbe. Heute wird es also nichts mit dem Arbeiten, dafür aber kann ich jetzt was wach bleiben und mir so einen besseren Schlafrhytmus antrainieren…

Soviel zum heutigen Tag.

—-

Well, i am sitting in the lab and it is 11pm – and i gonna stay here for a while longer, but i should begin the story a bit earlier.
It was organised yesterday that a local ferry tug would tug our barge out of the harbour. It was said to be at 6am in the harbour and hence i had to wake up at 5am to go to the harbour. When i was there there was no sign of the tug, and it stayed that way till almost 9am, but when the tug was there it was an astonising sight. It was hard to imagine our Barge to do more than just sitting in the harbour as it is barely more than 6 20ft containers connected to each other – but it seems as if it works as a floating ship.. anyway, it was a great moment for the crew here.
As it was also organised that the nightshift would begin operations today we went to beds at 1pm to sleep for a while, which was easier said than done since the hotel’s sound system was penetrating my ears with some shrill sounds that they call music.. anyway after a few hours of being half asleep and half annoyed i went to the kai to see whats up for us. So i met with the drillcrew and we waited for the shift to begin, yet the boat which should pick us up didnt came… and when it finally came it was giving us a bad notice again: Some anchoring problem, hence our todays shift was cancelled and drilling operation would begin tomorrow…
That way at least i can stay in the lab and try to get my sleeping rythm adjusted to my working rythm..

Thats it for today

Goodbye Germany

Friday, June 25th, 2010

This is my final post from the preparation of my field work. Tomorrow night i gonna start my journey to southeastern Anatolia and leave Germany behind. Basically this is just a last test of my Systemof informing almost everyone. I will also begin from this post onwards to make my posts bilingual. Under each post there will be a second part which is basically a translation of the one you are already reading.

So far. Next time we will read us when i am in Van or Ahlat.

————–

Dies ist mein letztes Post aus meiner Vorbereitungszeit. Morgen Nacht beginnt meine Reise in das Südöstliche Anatolien. Diese Nachricht ist im Grunde nur ein letzter Test, dass auch dieses ganze informationssystem funktioniert. Ausserdem ist dies das erste Post, dass ich auf Deutsch und Englisch schreibe, etwas, was ich von nun an beibehalten werde.

Also, bis zum nächsten mal, dann melde ich mich aus Van oder Ahlat.